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Berichte 2015

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Berichte-Archiv des Jahres 2015

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Herbstausrückungen 2015

Viel zu berichten gab es heuer nach einem sehr ereignisreichen Musikjahr - mit einem anspruchsvollen Frühjahrskonzert, dem großen Zeltfest und der Teilnahme am Landeswertungsspiel sowie zahlreichen anderen Ausrückungen - bei der Jahreshauptversammlung am 23.10. im Musikprobelokal. Als Ehrengäste durfte Obmann Siegfried Schrott Bürgermeister Ingo Mayr, Vize-Bgm. Günter Neururer, Ehrenkapellmeister Hans Heiß und Ehrenmitglied Ernst Röck begrüßen. Bei den anstehenden Neuwahlen kam es nur zu kleinen Veränderungen in der Zusammensetzung des Ausschusses. Hans-Peter Pranger übernahm von Toni Auer das Amt des Kapellmeister-Stellvertreters, Toni Auer ist allerdings weiterhin als Stabführer tätig. Kassier Simon Stelzhammer übernahm von Roman Rauch noch zusätzlich die Funktion des Chronisten und Bettina Praxmarer gehört als Nachfolgerin von Peter Röck als Zeugwartin dem neuen Vorstand an.

In Roppen gedenkt die Bevölkerung immer im Anschluss an den Gottesdienst und Gräberbesuch zu Allerheiligen beim Kriegerdenkmal den Gefallenen der beiden Weltkriege. Die Musikkapelle spielt dabei passende Choräle, während die Schützenkompanie einen Kranz niederlegt.

Die Winter-Saisoneröffnung 2015 erfolgte heuer im Schigebiet Hochgurgl am 14. Dezember. Wie schon seit über 25 Jahren mit dabei im TOP-Hotel Hochgurgl – die MK Roppen. Die Terrasse war wieder bis auf den letzten Platz mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft gefüllt. Gerade heuer hat die Liftgesellschaft Hochgurgl wieder einiges in neue Anlagen investiert. Der neue multifunktionale Komplex „Top Mountain Crosspoint" beinhaltet die Talstation der neuen 10er-Gondelbahn Kirchenkar, ein Bedienungsrestaurant, die Mautstation der Timmelsjoch Hochalpenstraße sowie das höchstgelegene Motorrad-Museum Europas (Eröffnung April 2016).



„Missa Brevis" nennt sich jene Messe von Jacob den Haan, welche die MK Roppen bereits 2 Mal mit den Roppner Chören in der Roppner Pfarrkirche aufführte. Am 22.12. spielten die Roppner Musikanten anlässlich der Cäcilienmesse einige Stücke dieses Werkes erstmals rein instrumental. Ebenfalls am Programm standen das „Abendgebet" aus Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck und „Jauchzet dem Herrn" von  Felix Mendelssohn Bartholdy.




Knapp eine Woche nach der Cäcilienmesse feiern die Roppner Musikanten gewöhnlich ihre Cäcilienfeier.  Obmann Siegfried Schrott und Kapellmeister Klaus Heiß konnten dieses Mal am 28.12. an die 130 Gäste im Kultursaal willkommen heißen. Neben den aktiven Musikanten, den Altmusikanten und den Ehrenmitgliedern sowie deren Partnern waren heuer auch die Helfer beim großen Zeltfest im Juni zum kameradschaftlichen Highlight des Jahres eingeladen. Das Essen lieferte wie gewohnt die Firma Meraner Catering mit unseren liebgewordenen Freunden Dietmar und Heinz. Der fruchtige Wein aus dem Weingebiet um Montegrotto wurde wieder persönlich von unseren Musikanten Florian Baumann, Simon Stelzhammer und Johannes Schuchter importiert. Im Anschluss an das Festessen erfolgte die Ehrung von Jungmusikanten, welche 2015 ein Leistungsabzeichen absolviert haben. Ilona Natter und Mona Rannger konnten die Urkunde für das LA in Bronze und Niklas Plattner, Jana Rangger und Nicole Röck für das LA in Silber entgegen nehmen. Weiters erhielten noch folgende Musikanten eine Ehrungsmedaille: Hans-Peter Pranger (40 Jahre Mitglied, VZ in Grün), Kurt Hörburger (40 Jahre Mitglied), Roman Rauch (25 Jahre Mitglied), Hansjörg Pohl (25 Jahre Mitglied), Wolfgang Raggl (25 Jahre Mitglied, VZ in Grün), Anton Auer (VZ in Grün) und Schuler Peter (VZ in Grün). Musikalische Programmpunkte des Abends waren Auftritte des Tuba Ensembles und  eines Trompetenquartetts. Den Abschluss des offiziellen Teiles der Cäcilienfeier bildeten ein Zeitrafferrückblick vom Zeltfest von Simon Stelzhammer und ein von Ernst Röck produzierter Film vom Seniorentreffen im Rahmen des Zeltfestes.

Unser Ehrenmitglied Ernst Röck lud am 06.12. anlässlich seines 80. Geburtstages die Musikanten, Altmusikanten und einige Ehrengäste – wie Bgm. Ingo Mayr und Vize-Bgm. Günter Neururer - zu einer gemütlichen Feier in das Musikprobelokal. Ernst fungierte mit großer Leidenschaft und Engagement über 40 Jahre für die MK Roppen als Chronist und er ist schon über 60 Jahre Mitglied in einer Blasmusikkapelle des Tiroler Blasmusikverbandes. Dazu wurde er bereits am 8.11.2015 anlässlich eines Ehrungstages im Landhaus mit dem Verdienstzeichen in Gold des Tiroler Blasmusikverbandes ausgezeichnet. Diese besondere Ehrung soll die Wertschätzung der Öffentlichkeit den ehrenamtlichen Mitgliedern gegenüber ausdrücken. Mit Präsident Günther Platter als Gewährsmann für diesen symbolhaften Ehrentag, werden Menschen in den Mittelpunkt gestellt, die beinahe ihr ganzes Leben lang der Tiroler Blasmusik angehören! Die Leistungen von Ernst Röck – auch außerhalb der Musikkapelle - wurden bei der Geburtstagsfeier in den Ansprachen des Obmannes und des Bürgermeisters besonders hervorgehoben. Vielen Dank lieber Ernst für Deinen Einsatz in all den Jahren, Deine Kameradschaft und die Einladung zu Deinem Jubiläumsfest speziell von Deinen Musikanten und alles Gute, sowie Gesundheit für die Zukunft! (Fotos folgen!)

Mehr Fotos : Klicke Beitragsbilder (Simon Stelzhammer)!

MK Roppen beim Landeswertungsspiel 2015 in Innsbruck

Erstmals nahm die Musikkapelle Roppen am 18.10.2015 beim Landeswertungsspiel des Tiroler Blasmusikverbandes in Innsbruck teil. Um die Attraktivität und Vielseitigkeit der Blasmusik Tirols noch besser demonstrieren und aufzeigen zu können, wurde das Tiroler Landeswertungsspiel erstmals in drei verschiedenen Kategorien ausgetragen: „Konzertante Musik", „Musik in der Kirche" und „Gehobene Unterhaltungsmusik". Veranstaltungsorte waren der Congress Innsbruck / Saal Tirol und Innsbruck, sowie die Kirche Petrus Canisius in der Höttinger Au. Die MK Roppen trat in der Kategorie „Musik in der Kirche", Stufe C,  an und hat der gestrengen Jury das Pflichtstück „Prima Luce" und das Selbstwahlstück „Canterbury Chorale", beide komponiert vom ebenfalls - neben Jan Cober und Thomas Doss - in der in Wertungsjury sitzenden Komponisten Jan Van der Roost,  zum Besten gegeben. Die 3 international tätigen und renommierten Blasmusikkoryphäen werteten allgemein recht streng und so konnte die MK Roppen schlussendlich einen 2. Preis / Silbermedaille erspielen.

Hier die gesamten Ergebnisse im Detail (Homepage Tiroler Blasmusikverband):
http://www.blasmusikverband-tirol.at/typo3/fileadmin/_temp_/LWS2015-Gesamtergebnisliste_03.pdf

Der Auftritt der MK Roppen erfolgte um 14.20 Uhr. Im Anschluss hatten die Musikanten noch die Gelegenheit, die Auftritte der MK Schönwies und der Osttiroler Bläserphilharmonie anzuhören. Danach gab es noch ein gemeinsames Abendessen im Augustiner-Stiftskeller. Zahlreiche Musikanten begaben sich nicht mit dem Bus zur Heimfahrt, sondern blieben noch länger in Innsbruck, um die Ergebnisbekanntgabe am Abend im Congress Innsbruck mitzuerleben.

Ein besonderer Dank gebührt dem Kapellmeister Klaus Heiß, der seine Musikanten in zahlreichen intensiven Proben bestmöglich auf das Wertungsspiel vorbereitet hat!


Musikausflug 2015 nach Sterzing / Ridnaun

Ein Bus voll Musikanten inklusive Partner nutzte das letzte Septemberwochenende 2015 für einen Ausflug nach Südtirol. Erstes Ziel des Musikausfluges war das Schaubergwerk in Maiern im Ridnauntal. Dort gab es eine interessante Führung durch den Stollen mit interessanten Einblicken in die harte Arbeit unter Tage am Schneeberg. Aufgrund der netten Führerin kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Nach der Bergwerkstour wanderte die Truppe mit einem ebenfalls zufällig stattfindenden Almabtriebszug Richtung Tal auswärts zum Hotel Schneeberg, um dort das gemeinsame Mittagessen einzunehmen. Als nächster Punkt stand bei bestem Wetter eine Wanderung durch die imposante Gilfenklamm am Programm. Der herrliche Verdauungsspaziergang durch die in Millionen Jahren vom Bach geformte enge Schlucht tat den Wanderern sichtlich gut. Nach der Einkehr in das Gasthaus am Ende der Tour folgte dann die Weiterfahrt nach Sterzing. An diesem Wochenende konnten in der Fußgängerzone heimische Weine verkostet werden und auch sonst war einiges los. Sogar eine Musikkapelle - die Musikkapelle aus Ratschings – spielte auf und marschierte durch die historische Bergbaustadt. Als Schlusspunkt des Musikausfluges stand um 18.00 Uhr noch ein ausgiebiges Abendessen im Gasthof Hubertushof am Ortsrand von Sterzing am Programm. Kurz vor 21.00 Uhr endete ein sehr schöner Musikausflug 2015 mit der Heimfahrt nach Roppen.

Mehr Fotos : Klicke Beitragsbild (W. Raggl, Th. Pfausler)

Das Weinfest 2015 der MK Roppen in Klausl´s Stadel

Erstmals veranstaltete die Musikkapelle am 19.09.2015 im gemütlichen Ambiente von Klausl´s Stadel am Kirchplatzl das Roppner Weinfest. Die Idee entstand, nachdem der urige Stadel im letzten Jahr für eine Geburtstagsfeier adaptiert wurde und der Gasthof Karlsruhe dieses seit einigen Jahren  stattfindende Herbstfest nicht mehr organisieren wollte. Auch der Gebäudeeigentümer, Musikant  und Hobbywinzer Luggi Raggl konnte für das Projekt begeistert werden. Er verbrachte zahlreiche Stunden im ehemaligen Heuschuppen, um ihn für das Weinfest auf Vordermann zu bringen. Unter dem Hauptorganisator Obmann-Stellvertreter Thomas Pfausler und einigen Mithelfern aus der MK Roppen genossen dann zahlreiche Besucher aus nah und fern ein rauschendes Fest mit köstlichen Weinspezialitäten aus Roppen und Weinbaugebieten in Ostösterreich. Als weiterer kulinarischer Genuss wurde eine Graukassuppe – zubereitet von unserem Musikanten und Koch Joey Schuchter -, sowie ein Apfel-Weintraubenstrudel und Schmalz- und Liptauerbrote angeboten. Für beste musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe „Ropp´narrisch g´spielt" aus den Reihen unserer Musikkapelle.  Fazit: Eine tolle Veranstaltung in kleinem gemütlichem Rahmen, die nach einer Fortsetzung in den kommenden Jahren schreit…                                                     Mehr Fotos : Klicke Beitragsbild (W. Raggl, Th. Pfausler)

Die Musikkapelle Roppen trauert um ihren verdienten Kameraden Josef Raggl

Seppl war über 50 Jahre aktives Mitglied der MK Roppen und von 1970-1976 als Kassier, sowie von 1980-1982 als Obmann und Obmann Stellvertreter tätig. Sein Einsatz für den Verein gilt vielen als Vorbild. Trotz seiner beruflichen Verpflichtungen und der Bewirtschaftung seiner Landwirtschaft fand er immer wieder die Zeit, mit seiner Tuba als fleißiger, verlässlicher Musikant bei den Proben und Ausrückungen dabei zu sein. Er war zweifellos ein geradliniger Mensch mit Charakter und mit kritischem Blickwinkel, er begeisterte mit seinem Humor viele gesellige Runden.
Die Roppner Musikanten danken ihrem Kameraden Seppl für sein Engagement und seine Kameradschaft und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren!
Das letzte musikalische Geleit erwiesen die Musikanten dem Verstorbenen am 14. September 2015  bei der Beerdigungsfeier in der Pfarrkirche Roppen.

Sommerausrückungen 2015

Neben 3 Platzkonzerten der gesamten Musikkapelle mit einem Auftritt der Roppner Alphornbläser, welche heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnten und einem Platzkonzert der Partie „Silberfische" hatte die MK Roppen im heißen Sommer 2015 auch noch einige weitere musikalische Verpflichtungen.  










Am letzten Juli-Wochenende, genauer gesagt vom 25. bis zum 26.07., begaben sich die Roppner Musikanten nach Forchheim, einer Partnerstadt von Roppen 30 km nördlich von Nürnberg, um dort an Festivitäten zum 175. Annafest teilzunehmen. Die Abfahrt erfolgte in Roppen bereits gegen 7.00 Uhr, damit der 1. Auftritt um 16.00 Uhr am Kellerwald in Forchheim - nach dem Bezug der Zimmer im Don Bosco Heim und dem Ankleiden der Tracht - pünktlich stattfinden konnte. Im Anschluss an das Stehkonzert im gemütlichen Biergarten streiften die Roppner durch das Festgelände um dort Essen (deftige Kost, Süßigkeiten, Eis,…) und Getränke zu konsumieren und den Vergnügungspark zu besuchen. Besonders die zahlreichen Bierkeller und Biergärten mit über 30.000 Sitzplätzen und schmackhaftem Bier und leckeren Spezialitäten der fränkischen Schweiz luden zu längerem Verweilen ein.  Die Rückfahrt mit dem Bus in die Unterkunft erfolgte gegen 22.00 Uhr. Der eine oder andere, dem es noch zu früh zum Schlafen war, machte sich dann später auf einen 30-minütigen Fußmarsch in die Herberge. Die Tagwache am nächsten Tag erfolgte gegen 7.30 Uhr, denn ab 08.00 Uhr konnte das Frühstück eingenommen werden. Anschließend ging es nach dem Kofferpacken mit dem Bus zur Pfarrkirche St. Anna, wo die Musikanten um 10.00 Uhr den Festgottesdienst musikalisch umrahmten. Besonders nett war nach der heiligen Messe die Agape im Pfarrsaal bzw. Pfarrgarten mit selbstgemachten Snacks, Kuchen und Getränken. Voll gestärkt konnten die Musikanten nun am alle 5 Jahre stattfindenden großen Festumzug durch die Stadt Forchheim teilnehmen. Über 40.000 Zuschauer verfolgten an diesem heißen Sommertag dieses bunte Treiben. Nach 1 ½ Stunden waren auch die Roppner am Ziel – den Kellerwald – und traten dann gleich den weiten Weg in die Heimat an.

Schon das 65. Mal fand heuer das Arlberger Musikfest statt. Es ist immer wieder ein Anlass zur Freude, dass sich die Musikanten diesseits und jenseits des Arlbergs treffen, um gemeinsam zu musizieren und zu feiern. 2015 war wieder die MK St. Anton als Veranstalter an der Reihe und die MK Roppen hatte am 9.08. die Ehre, die Heilige Messe musikalisch zu umrahmen, ein Frühschoppenkonzert zu spielen und am Festumzug teilzunehmen.  Mit dabei waren auch noch Musikkapellen östlich und westlich des Arlbergs, welche ebenfalls im großen Festzelt den zahlreichen Zuhörern ihre musikalischen Darbietungen offerierten. Den Roppner Musikanten gefielen diese Ausrückung und der anschließende gemütliche Teil außerordentlich und daher wurde die Heimfahrt dann doch immer wieder verschoben…

Das Roppner Kirchtagsfest gehört jedes Jahr zum Fixtermin im Veranstaltungskalender. Es wird jährlich abwechselnd mit der Schützenkompanie veranstaltet, welche auch 2015 diese Aufgabe innehatte. Bereits am 14.08. fand ein Dämmerschoppen am Schulhausplatz statt. Der Kirchtag selbst am 15.08. begann traditionell mit dem Einmarsch der Formationen zur Heiligen Messe in der Pfarrkirche und der anschließenden Sakramentsprozession.  Für die Festbesucher spielten die Musikanten in fast vollständiger Besetzung im Musikpavillon wie gewohnt ein 2-stündiges Frühschoppenkonzert.




Seinen 80. Geburtstag konnte Ende August unser Ehrenobmann Leo Pohl feiern. Selbstverständlich ließen es sich auch die Musikanten nicht nehmen, ihm zu seiner Ehre am 28.08. im Rahmen eines Ständchens bei ihm Zuhause aufzuspielen. Leo fungierte in den 70er-Jahren jahrelang als Obmann und war in seiner Funktion besonders bei den großen Auslandsfahrten sehr gefordert. Der Verein war und ist ihm auch nach der Beendigung seiner aktiven Mitgliedschaft immer ein großes Anliegen. Ebenfalls 80 Jahre wurde im Sommer unser Altmusikant Otto Köll. Ihm überbrachten die Musikanten im Rahmen eines Platzkonzertes die musikalischen Glückwünsche und ein kleines Präsent. Die Musikanten wünschen den Jubilaren alles Gute und vor allem Gesundheit!


Anfang September fand dann in Roppen noch unter organisatorischer Mitwirkung der MK Roppen die Bezirksblasorchesterwoche des Musikbezirkes Imst statt. Dabei probten das Mini-, Mittel- und Auswahlorchester im Kultursaal und Musikprobelokal. Die musikalische Leitung oblag Mag. Martin Scheiring (Miniorchester), Simon Kathrein (Probenarbeit Mittelstufenorchester), Norbert Sailer (Konzertdirigent Mittelstufenorchester) und Prof. Mag. Hermann Pallhuber (Auswahlorchester).  Der Konzertabend am 5. September 2015 im Roppner Kultursaal war ausgezeichnet besucht und ein musikalischer Genuss. Detaillierter Bericht und Fotos unter  http://www.bezirksblasmusikverband-imst.at/

Mehr Fotos : Klicke Beitragsbilder (Roman Rauch, Ernst Röck)!

Das Zeltfest 2015 in Roppen

Eine große Herausforderung stellte für die Roppner Musikanten die Organisation eines 3-tägigen Zeltfestes anlässlich des Jubiläums "180 Jahre Musikkapelle Roppen" dar. Und diese Herausforderung konnte unter der Beteiligung vieler Mithelfer dann auch ausgezeichnet bewältigt werden. An allen 3 Tagen klappte alles perfekt und das Festzelt wurde von den Besuchern wahrlich gestürmt. Begonnen hat der Festreigen am frühen Freitagabend des 26. Juni mit beeindruckenden Konzerten der Jugendblasorchester des Musikbezirkes Imst und des Fanfarenorchesters der LMS Landeck / Pitztal. Anschließend spielte Wolfi Mayr auf der Bühne, bevor die Stars n´Stripes OG im Rahmen einer Schulschlussparty die Bühne rockten und dann noch die Band "Recycle de luxe" das musikalische Programm des 1. Zeltabends abrundete.  Ganz „nebenbei" fand im Zelt die 50er-Feier unseres Bürgermeisters Ingo Mayr mit über 200 geladenen Gästen statt.
Am Samstag marschierten ein Trupp der MK Roppen, die Schützenkompanie Roppen und einige Fahnenabordnungen bereits um 09.45 Uhr vom Roppner Brunnenplatzl zum Zelt ein. Im Beisein zahlreicher Prominenz - wie LH Günther Platter - führte der Tiroler Seniorenbund mit über 1600 Teilnehmern in Roppen ihre Generalsammlung durch.  Nach dem Festakt und einer von DDr. Johannes Laichner zelebrierten Heiligen Messe im Festzelt spielten die "Roppner Silberfische" - eine Partie alter Haudegen der MK Roppen unter der Leitung von Hanspeter Pranger - auf der Bühne ein 2-stündiges Konzert.
Ein Novum stellte die Abendveranstaltung des Samstages dar: war doch die Musikkapelle für die Verpflegung von ca. 1600 Schützen des ebenfalls mitorganisierten "56. Oberinntaler Regimentsschützenfestes" zuständig. Diese Veranstaltung startete um 18.00 Uhr im Ortsteil Mairhof mit dem Einzug der Schützenkompanien und Formationen zum Sportplatz. Dort stand beim Festakt die Aufführung des "Großen Österreichischen Zapfenstreiches", eindrucksvoll dargeboten von den Musikkapellen Imsterberg und St. Anton unter der Gesamtleitung von Kpm. Clemens Pohl und Befehlsausführung durch die Ehrenkompanie St. Leonhard, am Programm. Im Anschluss ging es bei leichtem Regen ins Festzelt, wo die beiden Musikkapellen noch ein Standkonzert gaben, bevor die legendären "Tschirgantspatzen" im brechvollen Zelt ihren Oberkrainer-Sound präsentierten. Als Kontrast dazu sorgte in der Bar „DJ Locke" mit aktuellen Chartnummern speziell beim jungen Publikum für gute Stimmung.  Für manchen Besucher und Eingeteilten wurde es eine lange Nacht…  
Der 28. Juni 2015 bildete den krönenden  Abschluss des 3-tägigen Zeltfestes: das Bezirksmusikfest.  Um 9.00 Uhr trafen sich die Musikkapellen des Musikbezirkes Imst, die Schützenkompanie Roppen und die Fahnenabordnungen bei Traumwetter am idyllisch gelegenen Burschl, um dort mit Pfarrer DDr. Johannes Laichner die Heilige Messe zu feiern und den Festakt musikalisch zu umrahmen. Nach dem Marsch vom Burschlhof zum Zelt am Breitweg konzertierten auf der Bühne die Musikkapellen Karrösten, Mils und Nassereith.  An dieser Stelle sei erwähnt, dass alle 3 Kapellen mit ihrem Programm für eine Top-Stimmung im Zelt sorgten!  Einige Gäste gefiel es außerordentlich gut und sie verließen erst in den Abendstunden das Festzelt - so endete das Megaevent 2015 in Roppen.
Ein besonderer Respekt für die perfekte Organisation gilt dem Obmann Siegfried Schrott und seinem Stellvertreter Thomas Pfausler und auch den einzelnen Teamleitern (Kassa, Küche, Getränke, Weinlaube, Bar, …).  Viele nahmen sich eigens Urlaub, um beim Zeltauf- und Abbau und den Vorbereitungen dabei sein zu können. Des Weiteren gilt ein großer Dank der Schützenkompanie unter dem rührigen Obmann Norbert Rudigier und Hauptmann Charly Schöpf für ihre ständige Mithilfe beim Zelt und die Organisation des Regimentsschützenfestes sowie der Gemeinde Roppen, der Freiwilligen Feuerwehr, der Roppner Bergwacht und allen anderen freiwilligen Helfern! (wr)                                   
Mehr Fotos : Klicke Beitragsbilder (Webalbum Dir. Werner Föger)!

Herz Jesu am Burschl

Das Herz-Jesu-Wochenende 2015 wurde auch heuer wieder traditionell am Burschl gefeiert. Am Samtagabend des 13. Juni trafen sich die Musikanten und Schützen beim Dorfbrunnen in Altroppen, um gemeinsam zum Burschl zu marschieren. Dort fand in der beeindruckenden Kulisse eine Feldmesse statt und anschließend wurden die Bergfeuer entzündet. Dies war heuer wieder nicht einfach, da sich eine gewittrige Wetterlage mit extremen Wind einstellte und viele Feuer ausgeblasen wurden.


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Roppner Jugend musiziert 2015

Ihr Können unter Beweis stellen durften die Roppner Musikschüler am frühen Abend des 22. Mai im Kultursaal.
Zu hören gab es Solokünstler, Duette und Ensembles - darunter auch die Flötengruppe der VS Roppen.
Gut vertreten waren Klavierspieler, Schlagzeuger und die Holzblasinstrumente Klarinette, Querflöte und Saxophon. Außerdem durften die Zuhörer auch die Auftritte der Geigen- und Ziehharmonikaschüler sowie der Blockflötenkinder genießen. Leider sind derzeit kaum Blechbläser in Ausbildung, was die aktiven Musikanten der Musikkapelle am Ende der Veranstaltung bei der Instrumentenvorstellung anmerkten und die Erlernung eines Blechblasinstrumentes dann auch aktiv bewarben.
Insgesamt darf festgestellt werden, dass die Musikschulen offensichtlich eine tolle Arbeit leisten und die Musikschüler schon nach relativ kurzer Zeit  gute Lernerfolge erzielen können.

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Floriani & Erstkommunion 2015

Das 1. Maiwochenende stand auch heuer wieder im Zeichen des Schutzpatrons der Feuerwehren - dem Heiligen Florian. Traditionell übernahm am „Florianitag" die Musikkapelle wieder den musikalischen Teil des Feuerwehrfesttages. Nach dem Einzug von der Feuerwehrhalle gestaltete die MK Roppen die Heilige Messe in der Pfarrkirche. Im Anschluss folgte die Ehrung verdienter Feuerwehrkameraden am Kirchplatz. Den Abschluss bildete der Marsch zum gemeinsamen Mittagessen in den Kultursaal, wo noch bei einem netten „Huangart" das ein oder andere Getränk konsumiert wurde.  

Die Kinder der 2. Volksschulklasse durften am 10. Mai ihre Erstkommunion empfangen.
Die Musikkapelle zog mit den Erstkommunionkanten und ihren Angehörigen vom Löckpuiter Platzl zur Kirche ein und begleitete sie nach der feierlich gestalteten Heiligen Messe musikalisch zur Agape am Schulhausplatz bzw. Kultursaal.

Mehr Fotos von der Erstkommunion:
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Frühjahrskonzert der Musikkapelle Roppen am 25. April 2015 - DER BERICHT

Der musikalische Höhepunkt des Jahres 2015 fand heuer für die MK Roppen am 25. April im Roppner Kultursaal statt: Das Frühjahrskonzert. Zahlreiche interessierte Zuhörer folgten der Einladung im Zeichen des Jubiläumsjahres „180 Jahre Musikapelle Roppen" und „20 Jahre Kapellmeister Klaus Heiß".
Mit dem opulenten Eröffnungsstück „Ceremonial March" von Jan van der Roost, den er als Hommage an den englischen musikschaffenden  Edward Elgar komponierte,  startete der 1. Teil des Konzertabends. Weiter ging es mit dem Auftragswerk „Prima Luce" vom selben Komponisten, in dem er gekonnt unter Anwendung verschiedener Klangfarben einen Sonnenaufgang in Aurora / USA beschreibt.
Das 3. Musikstück „Noah´s Arche" aus der Feder von Bert Appermont handelt von der gleichnamigen biblischen Geschichte.
Die  einzelnen Instrumentengruppen werden in dieser musikalischen Erzählung gezielt eingesetzt, um verschiedene Handlungen – bzw. Personen und Tiere – zu beschreiben. So imitierten beim Entern der Arche die Flötisten etwa die Vögel oder die tiefen Register größere Tiere wie Elefanten und Nashörner. Beim Sturm kamen dann die Schlagzeuger mit den unterschiedlichsten Instrumenten zum Einsatz und das Gesamtorchester markierte in den Fortissimo Stellen die Dramatik der Ereignisse.
„Die Geschichte der Anne Frank" war wohl das Hauptwerk des Frühjahrskonzertes 2015 der MK Roppen und bildete zugleich den Abschluss des 1. Konzertteiles.  Otto M. Schwarz schaffte mit dieser Komposition in Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte eine emotional berührende Erzählung mit allen Facetten des kurzen Lebens der Anne Frank. Dieses programmatische Werk stellte für die Musikanten eine besondere Herausforderung dar, beinhaltet es doch in über 12 Spielminuten zahlreiche unterschiedliche Tempo-, Tonarten- und Rhythmusteile die oft abrupt wechseln. Zum besseren Verständnis wurden den Zuhörern bei diesem Stück mittels Beamer die Überschriftentexte der einzelnen musikalischen Themenbereiche dieser Komposition auf den Bühnenrahmen projiziert.
An dieser Stelle sei  die hohe Aufmerksamkeit des Publikums erwähnt. Völlig passend herrschte beispielsweise am Ende von „Anne Frank" absolute Ruhe im Saal.
Nach einer etwa 20-minütigen Pause präsentierten die Musikanten den wuchtigen Schweizer Konzertmarsch „Bellinzona". Anschließend konnten 3 verdiente Musikanten geehrt werden: Stefan Schuchter für 25 Jahre, Hans-Peter Pranger für 40 Jahre und - unter Standing Ovation der Musikanten - Ehrenmitglied Ernst Röck für 60 Jahre Mitgliedschaft bei einer Musikkapelle des Tiroler Blasmusikverbandes. Speziell für die Geehrten wurde die heitere „Ims(ch)ter Polka" gespielt.
Ein Tribut an den Ausnahmekünstler Udo Jürgens bildete das Medley „Udo Jürgens Best of", in dem von den Roppner Musikanten seine Hits „Ein ehrenwertes Haus", „Ich war noch niemals in New York" und „Mit 66 Jahren" interpretiert wurden.
2 Jazz- und Popstandards standen darauf folgend mit „St. Thomas March" und „Copacabana" am Programm. Hier konnte wieder die Rhythmustruppe sämtliche Instrumente einsetzen.
Den offiziellen Konzertabschluss bildete dann das Stück „Gaelforce"  mit Rhythmen zu irischen Stepptänzen im Stil von Riverdance. Besonders die Holzbläser und Schlagzeuger hatten dabei in den schnellen Passagen einiges zu tun. In einem langsamen Teil konnte Hans-Peter Pranger mit einem getragenen Flügelhornsolo überzeugen.

Aufgrund des tobenden Applauses durften die mit viel Spielfreude konzertierenden Musikantinnen und Musikanten noch 3 Zugaben spielen: Den Traditionsmarsch „Hoch Heidecksburg" dirigierte der Ehrenkapellmeister Hans Heiß. Anschließend folgten noch der in einem Höllentempo gespielte „Säbeltanz" und zum ruhigen Ausklingen des Abends der Choral „An Irish Blessing".


Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Roman Rauch)!

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Roppen am 25. April 2015 - DAS PROGRAMM, TEIL 2:

9.) GAELFORCE

Das letzte Stück des offiziellen Programmteiles beinhaltet flotte Rhythmen zu irischen Stepptänzen im Stil von Riverdance. Der schottische Komponist Peter Graham, Professor für Komposition in Manchester, ist vor allem bekannt für seine Werke und Arrangements für Brassband. Aber auch seine Kompositionen für sinfonische Blasorchester erzielten zahlreiche Preise. Die Titelbezeichnung „Gaelforce" spielt mit den im Englischen gleich gesprochenen Worten Gael (gälisch, in diesem Fall irisch) und Gale (Sturmwind). Der Titel kann also sowohl als "Kraft der Gälen bzw. Iren", als auch im doppelten Sinne als "Kraft des Windes bzw. der Bläser" verstanden werden. Graham benutzt drei alte Volkslieder, um die Klangfarben und die Vielfältigkeit des modernen Sinfonischen Blasorchesters auszureizen: „The Rocky Road to Dublin" (Die steinige Straße nach Dublin) bietet den Holzbläsern die Hauptrolle. In „The Minstrel Boy" (Der Minnesänger) kontrastiert das Flügelhornsolo mit den Holzbläsern, während „Tossing the Feathers" (Das Federwerfen) eine Art "Tour de Force" für Schlagzeug, Holzbläser und letztendlich das gesamte Orchester ist.


8.) ST. THOMAS MARSCH & COPACABANA

Die bekannten jazzigen Melodien aus "St. Thomas" wurden beispielsweise für die Soundtracks der amerikanischen Spielfilme "Working Girl" (1988) und "The Talented Mr. Ripley" (1999) verwendet. Einige von Sonny Rollins (*  7.09. 1930 in  New York City, eigentlich Theodore Walter Rollins) Kompositionen wurden zu Jazzstandards. Der Tenor- Saxophonist ist ein Vertreter des Modern Jazz und einer der einflussreichsten  Jazz-Saxophonisten überhaupt. Mit Kraft und Witz erfand er endlose Assoziationsketten, die bereits Mitte der 1960er-Jahre in Solokonzerten gipfelten. Rollins war früher für sein eigenwilliges Auftreten bekannt, beispielsweise hatte er die Angewohnheit, während der Soli versonnen durchs Publikum zu gehen (wobei er den Raumklang erforschte) – was allerdings auch mehrfach zu Stürzen bei seinen Auftritten führte…

Copacabana ist ein  Lied aus dem Jahr 1978, gesungen von Barry Manilow, geschrieben von  Jack Feldman, Barry Manilow und  Bruce Sussman. Das Arrangement ist ganz im Zeitgeist der  Disco-Ära der späten 1970er Jahre umgesetzt. Der Titel des Lieds bezieht sich auf den berühmten gleichnamigen  New Yorker Nachtclub. Erzählt wird die Geschichte von Lola, einer  Animierdame, und ihrem Liebhaber Tony, einem  Barkeeper des Clubs, der von Rico, einem Mafiaboss mit einem amourösen Interesse an Lola, ermordet wird. Copacabana erreichte in den „ Billboard Top-40-Charts" am 7. Juli 1978 Platz 8. Die Aufnahme brachte Manilow im Februar 1979 seinen ersten und bis heute einzigen  Grammy Award und die erste Goldene Single für ein von ihm komponiertes Lied. Sie wurde im Film „ Eine ganz krumme Tour" (Foul Play) (1978) mit  Chevy Chase und  Goldie Hawn als Hintergrundmusik verwendet und kam in über einem Dutzend weiterer Filme vor.

7.) UDO JÜRGENS BEST OF

Ein Tribut an den Ausnahmekünstler Udo Jürgens ist das nächste Stück im Programm.  Der im vergangenen Dezember im Alter von 80 Jahren verstorbene Sänger und Komponist von über 1000 Liedern veröffentlichte über 50 Musikalben und verkaufte in seiner mehr als sechzig Jahre andauernden Karriere über 105 Millionen Tonträger. Außerdem komponierte er ein Musical und schrieb ein Buch. Udo Jürgens zählt damit zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern der Welt. Stilistisch ist er zwischen  Schlager,  Chanson und  Popmusik einzuordnen und er gewann als erster Österreicher 1966 den  Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest). Im von Peter Schüller bearbeiteten Medley sind die bekannten Titel „Ein ehrenwertes Haus", „Ich war noch niemals in New York" und „Mit 66 Jahren" zu hören.     (Foto: „Udo Jürgens - Der Soloabend 2010 (08)" von Steindy (talk) )


6.) IMS(CH)TER POLKA

Die „Ims(ch)ter Polka" widmete der Berliner Komponist und Arrangeur Günter Krause der Stadt Imst, in der er 1997 als Gastdirigent des 1995 gegründeten „Sinfonischen Blasorchesters Imst" engagiert war. Es handelt sich dabei um eine untypische, heitere Polka im Berliner Kompositionsstil. Musikdirektor Günter Krause, geb. 1938 in Berlin, schloss 1964 sein erstes Staatsexamen an der Hochschule für Musik „H. Eisler" in Berlin im Hauptfach Trompete ab. Zwölf Jahre später, schon während seiner Zugehörigkeit zu einem der künstlerisch herausragenden Militärorchester der ehemaligen DDR, begann er ein Extern Studium als Dirigent, das er 1978 mit ausgezeichnetem Ergebnis abschloss und ihn zum Orchesterleiter befähigte. Im März 1981 wurde er als Chefdirigent des Orchesters des Wachregiments Berlin eingesetzt. Dieses Orchester wurde wie alle anderen Militärorchester der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung aufgelöst. Es gelang Krause doch, durch seine Beharrlichkeit die Überführung dieses Orchesters in den zivilen Status und die Unterstellung beim Kulturministerium durchzusetzen. Somit waren die Grundlagen für das unter seiner Leitung stehende „Große Berliner Blasorchester" geschaffen. Dieses Orchester legte in all seinen Konzerten und Tonprodukten Zeugnis über den hohen Leistungsgrad als Berufsblasorchester ab, der durch eine vorbildliche Zusammenarbeit mit Komponisten und Arrangeuren möglich wurde. Der ausgezeichnete Klangkörper musste allerdings leider nach Auslaufen der staatlichen Förderung Ende Juli 1993 offiziell seine Tätigkeit einstellen. Das Auftreten als Gastdirigent verweist auf die zahlreichen Bemühungen, die großen Erfahrungen von Günter Krause in der Entwicklung der sinfonischen Blasmusik weiterzugeben.


5.) BELLINZONA

Giovanni Battista Mantegazzi (1889-1958) war ein Schweizer Komponist und Dirigent. Bereits mit 11 Jahren wirkte er im  Blasorchester seines Geburtsortes mit. Während des Ersten Weltkriegs besuchte Mantegazzi das  Genfer Konservatorium, später die Musikhochschule in  Bologna, an der  Blasmusik Bestandteil des ordentlichen Lehrplans war, die er 1919 mit der Auszeichnung „Maestro" verließ. Nach einer ersten Anstellung in Genua kehrte er 1924 wieder in seine Heimat zurück und wirkte dort als Dirigent, Komponist und Lehrer am Konservatorium. Sein Oeuvre umfasst rund 250 Werke.
Den wuchtigen Konzertmarsch Bellinzona hat er eigens für das Eidgenössische Schützenfest des Jahres 1929 komponiert. Bellinzona ist die Hauptstadt des Schweizer Kantons Tessin.

Stücke 1. Teil - siehe Artikel unter Bericht "20 Jahre Kapellmeister"!

Klaus Heiß: 20 Jahre Kapellmeister der Musikkapelle Roppen

Die Musikkapelle Roppen feiert heuer ihr 180-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Zeltfest und auch Kapellmeister Klaus Heiß darf heuer ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Er ist bereits seit 20 Jahren als musikalischer Leiter der Musikkapelle Roppen tätig. Wobei „tätig“ wohl nicht das richtige Wort ist – er übt sein Amt mit leidenschaftlicher Hingabe und einem unglaublichen Engagement aus. Vor allem die Probenarbeiten bereiten ihm laut seinen Aussagen die größte Freude. Alleine für die offiziellen Programmteile der Frühjahrskonzerte hat er in den 20 Jahren mit seinen Musikanten 192 Werke einstudiert.
Dazu kommen zahlreiche Stücke für die Cäcilienmessen und Kirchenkonzerte, sowie für die Sommerkonzerte und vielen sonstigen Projekte.
Seine musikalische Devise lautet stets: „Es ist egal, ob ein Marsch für ein Ständchen, ein Frühjahrskonzert oder ein Wertungsstück vor einer Jury gespielt wird; ein Musikant sollte immer versuchen, sein Bestes zu geben und gut zu Musizieren!“
Auch zu seinem Jubiläums-Frühjahrskonzert 2015 hat Kapellmeister Klaus Heiß wieder wie gewohnt ein äußerst anspruchsvolles, aber auch unterhaltsames Programm zusammengestellt. Im 1. Teil werden gleich mehrere interessante programmatische Werke intoniert. Der 2. Teil startet mit einem tollen Schweizer Konzertmarsch und einer heiteren Polka. Dann geht es mit modernen Rhythmen weiter bis zum letzten Stück des offiziellen Programmteils "Gaelforce" im Stil von Riverdance.
Lieber Klaus, alles Gute zu Deinem Jubiläum und vielen Dank für Deinen Einsatz für die Musikkapelle Roppen. Vor allem möge Dir Deine Aufgabe noch lange viel Freude bereiten!

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Roppen am 25. April 2015 - DAS PROGRAMM, TEIL 1:


Stücke 2. Teil - siehe Artikel oberhalb Bericht "20 Jahre Kapellmeister"!

4.) DIE GESCHICHTE DER ANNE FRANK

Wohl das Hauptwerk des Konzertabends und letzte Stück des 1. Teiles ist „Die Geschichte der Anne Frank" des österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz.
Das jüdische Mädchen fiel mit nur 15 Jahren dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer. Sie flüchtete 1934, nach der Machtergreifung Hitlers, mit ihrer Familie von Deutschland in die Niederlande und musste sich nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in einem Amsterdamer Hinterhaus verstecken. Dort begann sie auch ihr Tagebuch zu schreiben, das bis heute als historisches Dokument der damaligen Zeit gilt. Am 4. August 1944 wurde das Versteck verraten, die ganze Familie verhaftet und einen Monat später nach Auschwitz deportiert.
Im März 1945 starb Anne Frank im Lager Bergen-Belsen an Typhus. Ihr Vater Otto Frank überlebte als einziger der acht Menschen aus dem Hinterhaus den Krieg. Freunde überzeugten ihn von der großen Aussagekraft des Tagebuchs seiner Tochter und am 25. Juni 1947 erschien „Het Achterhuis" (Das Hinterhaus) in einer Auflage von 3.000 Exemplaren in den Niederlanden. Es folgen bis heute viele weitere Auflagen, außerdem Übersetzungen, Theaterstücke und Verfilmungen. Menschen in der ganzen Welt lernten somit Anne Franks berührende Geschichte kennen.
Für den Komponisten war es ebenfalls ein großes Anliegen, sich näher mit dem Leben Anne Franks zu befassen. Hat er doch zwei Töchter im gleichen Alter und einen Vater, der im selben Jahr das Licht der Welt erblickte. Wie Politik und Rassenwahn in das Leben eines unschuldigen Mädchens eingriffen sollte nie vergessen werden. In Zeiten, in denen die Existenz von Massenvernichtungslagern angezweifelt, alte Idole wieder angebetet werden und Rassismus im Vormarsch ist, kann es nie genug Werke zum Gedenken geben. Anne Frank war ein Mädchen wie die meisten in ihrer Zeit - mit allen Sorgen, Ängsten, Träumen und Wünschen. Sie musste sterben, nur weil sie einer anderen Rasse angehörte und nicht ins damalige System passte.
Otto M. Schwarz schaffte mit dieser Komposition in Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte jedenfalls eine emotional berührende Geschichte mit allen Facetten des kurzen Lebens der Anne Frank.

(Foto: ©2011-2015 MissyLynne)


3). ARCHE NOAH (Noah´s Ark)

„Arche Noah" basiert auf der bekannten biblischen Geschichte, in welcher Noah von Gott erwählt wurde, eine Arche zu bauen, um darin mit seiner Familie und Vertretern aller Tierarten der Welt die Sintflut zu überstehen.
Der 1973 in Belgien geborene Komponist Bert Appermont beschreibt in seiner anspruchsvollen Komposition diese Geschichte in 4 musikalischen Sätzen: „Die Botschaft" als Ankündigung der Sintflut, „Die Parade der Tiere" in die Arche, „Die Sintflut" bei der der Himmel all seine Schleusen öffnet und als letzter Teil „Das Lied der Hoffnung" für die langsam steigende Zuversicht nach dem unvorstellbaren Schreckensszenario.  
Appermont, der zu einer neuen Generation belgischer Komponisten im Umfeld von Jan van der Roost zählt,  gelingt es bei dieser Komposition für Blasorchester hervorragend, eine durchgängige musikalische Geschichte zu erzählen. Er setzt die einzelnen Instrumentengruppen bewusst und gekonnt ein, um verschiedene Handlungen – bzw. Personen und Tiere – zu beschreiben. So imitieren beim Entern der Arche die Flötisten etwa die Vögel oder die tiefen Register größere Tiere wie Elefanten und Nashörner. Beim Sturm kommen dann die Schlagzeuger mit den unterschiedlichsten Instrumenten zum Einsatz und das Gesamtorchester markiert in den Fortissimo Stellen die Dramatik der Ereignisse.


2.) PRIMA LUCE

Als 2. Stück steht der Titel „Prima Luce" (dt. „erstes Licht") am Programm. Es ist ein Auftragswerk für die „Holy Angels Elementary School" in Aurora / Illinois, einer Stadt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Ortsname Aurora, was übersetzt Morgenröte bedeutet, war die Inspiration für diese Komposition von Jan van der Roost. Den musikalischen Ausdruck dafür beschreibt er mit einem sanften Eröffnungsteil mit dunklen Klangfarben.  Der einleitende Choral stärkt die Vorstellung eines Sonnenaufganges. Im weiteren Verlauf des Stückes sind in den Melodien auch gregorianische Einflüsse deutlich zu hören. Diese sollten auf den Auftraggeber der Komposition, eine katholische Stiftung, hinweisen. Vom stillen Anfangsteil arbeitet die Komposition auf einen orchestralen Höhepunkt hin, in dem das Orchester wie eine Orgel klingen sollte. Aurora war die erste Stadt in den USA, in der die Straßenlaternen elektrifiziert wurden. Ein energetischer Allegro-Teil mit rassigen Zwischentönen spielt auf dieses Thema an. Das Werk endet majestätisch mit breiten Klängen, in welchen die Hymne aus dem Anfangsteil das letzte Mal zu hören ist.
Die Musikkapelle Roppen wird „Prima Luce" von Jan van der Roost übrigens auch als Pflichtstück beim Wertungsspiel des Tiroler Blasmusikverbandes am 18. Oktober 2015 in der Kategorie Kirchenmusik / Stufe C in einer Innsbrucker Kirche vortragen.


1.) CEREMONIAL MARCH

Das opulente Eröffnungsstück zum Frühjahrskonzert 2015 der Musikkapelle Roppen stammt vom bekannten belgischen Blasmusikkomponisten Jan van der Roost. Er ist ein Bewunderer der Werke von Edward Elgar und komponierte 1984 seinen „Ceremonial March" im Stil der „Pomp and Circumstance"- Märsche anlässlich des fünfzigsten Todestages des englischen Autodidakten.
Van der Roost fügte mit seinem „Ceremonial March" sozusagen Elgars Marschsammlung einen sechsten Satz hinzu.


Weitere Werkvorstellungen fortlaufend auf der Homepage!

März 2015: Besuch des Frühjahrskonzertes in Poing und Palmsonntag

Am 21.03. besuchte eine Delegation von Roppner Musikanten das Frühjahrskonzert der befreundeten Musikkapelle in Poing bei München. Kapellmeisterin Magdalena Grill hat mit ihren Musikanten ein interessantes Programm einstudiert und konnte dieses in einem vollen Saal den Zuhörern präsentieren. Die Roppner Gäste wurden sehr herzlich von den Poingern empfangen und im Anschluss an das Konzert auch noch bestens verpflegt. Selbstverständlich kam auch der „Huangert“  nicht zu kurz und die etwa 2 1/2 –stündige Heimfahrt mit den PKW´s nach Roppen endete erst in den frühen Morgenstunden des Sonntages. Vielen Dank an die Poinger unter dem Vorstandsvorsitzenden Franz Scherzl!

Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Roman Rauch)!



Der Palmsonntag fiel heuer auf den 29. März. Meistens ist für die Musikkapelle an diesem Tag auch die erste Marschausrückung des Jahres. Und damit dies nicht so aussieht, als ob man im Frühjahr das erste Mal eine Horde Schafe auslässt, gab es vorher schon speziell für die Jungmusikanten ein paar Einweisungen in das richtige Marschieren im klingenden Spiel. Nach der Aufstellung am Löckpuiter Platzl verlas der Pfarrer ein Evangelium und segnete die Palmlatten und Ölzweige. Im Anschluss begleitete die Musikkapelle dann die Prozession in die Pfarrkirche, wo ein feierlicher Gottesdienst zelebriert wurde.

Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Roman Rauch)!

Schitag 2015 im Schigebiet Fiss-Serfaus

Einen wunderschönen Schitag im Schigebiet Fiss-Serfaus konnten die Musikanten und ihre Partner am 15. Feber 2015 genießen. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und fast leeren Schipisten wedelten die sportlichen Instrumentalisten bis in die frühen Abendstunden die Hänge herunter, bzw. kehrten in eine der vielen Schihütten ein. Am Abend folgte dann noch ein gemeinsames Abendessen in der "Rieder Stub´n".
Die Liftkarten waren übrigens Teil einer Gage für einen Auftritt der MK Roppen im August 2014 im Bergrestaurant Bergdiamant.
Leider war der Termin des Schitages am Faschingssamstag nicht optimal und viele Musikanten konnten daran nicht teilnehmen...

Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Roman Rauch, Thomas Pfausler)!

90er-Ständchen für Altmusikant Engelbert Raggl

Unser Altmusikant Engelbert Raggl konnte im Jänner 2015 bei guter Gesundheit seinen 90. Geburtstag feiern.
Dazu überbrachten auch die Musikkapelle sowie der Männer- und Kirchenchor, deren langjähriges Mitglied er ebenfalls war, mit Vertretern der Gemeinde die musikalischen Glückwünsche der Bevölkerung an den rüstigen Jubilar.
Möge er noch lange mit seiner Frau und Familie in Gesundheit sein Leben genießen dürfen. Alles Gute!






Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Chronist Roman Rauch)!

Generalversammlung des Bezirksblasmusikverbandes Imst am 10.01.2015 im Kultursaal Roppen

Da heuer am 28. Juni die MK Roppen das Bezirksmusikfest des Musikbezirkes Imst ausrichtet, fand am 10.01. auch die Generalversammlung in Roppen statt. Neben dem Hausherrn Bgm. Ingo Mayr konnte Bezirksobmann Daniel Neururer die Leiter der Landesmusikschulen Imst und Pitztal, Dir. Karl Schuchter und Dir. Norbert Sailer, sowie die Funktionäre und Vertreter von fast allen Musikkapellen begrüßen. Einzig die Musikkapelle Wald konnte aus "Termingründen" keinen einzigen Musikanten zu dieser Versammlung entsenden...  Von Seiten des Landesverbandes der Tiroler Blasmusikkapellen überbrachte Bezirksobmann Daniel Neururer einen Gruß des Landesverbandsobmannes RR Siegfried Knapp in schriftlicher Form. Es folgten Berichte der einzelnen Bezirksfunktionäre. Die musikalischen Einlagen gestaltete die MK Roppen unter dem Ehrenbezirkskapellmeister Klaus Heiß. Die gut verlaufende Generalversammlung endete mit der Vergabe des Bezirksmusikfestes 2016. Die Musikkapelle Zaunhof wird erfreulicher Weise unter dem neuen Obmann Robert Brüggler das Bezirksmusikfest am 2. und 3. Juli 2016 veranstalten.


Mehr Fotos: Klicke Beitragsbild (Chronist Roman Rauch, BBMV Imst <hier> )!


Die Musikkapelle sagt DANKE!
für die großzügigen Spenden beim Silvesterspielen 2014
und für die Unterstützung während des letzten Jahres!
Herzlichen Dank auch für die Gastfreundschaft bei den Hausbesuchen!



 
 
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Aktualisiert am: 17.06.2018 by W.R.
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